Saison 2025/26 – Olympia-Feeling, ein Exploit und ein Abschluss mit Herzblut
Was für ein Winter! Die olympische Saison 2025/26 hatte für Kalle alles: einen soliden Auftakt, ein starkes Top-Resultat zur richtigen Zeit, den grossen Traum von Livigno – und am Ende jede Menge Emotionen zwischen Stolz und Enttäuschung. Wir blicken gemeinsam zurück.
Der Auftakt: Cervinia (Dezember 2025)
Wie so oft begann die Saison unter dem Matterhorn. In Cervinia zeigte Kalle mit Qualifikationsrang 7 und Platz 9 im Einzel, dass er gut vorbereitet in den Winter startet. Im Mixed-Team an der Seite von Sina Siegenthaler resultierte Rang 15. Kein Podest, aber ein Zeichen, dass die Form stimmt.
Das Highlight: Dongbeiya (Januar 2026)
Dann der Exploit im richtigen Moment. Beim letzten Weltcup vor den Olympischen Spielen fuhr Kalle in China nach einem starken dritten Platz in der Qualifikation auf Rang 6 – sein bestes Weltcup-Ergebnis seit fast zwei Jahren. Genau die Bestätigung, die man kurz vor dem Saisonhöhepunkt braucht. Am Tag darauf klassierte er sich als 11.
Der Höhepunkt: Olympia in Livigno (Februar 2026)
Zum dritten Mal Olympische Spiele – und erstmals mit dem vollen olympischen Vibe. Im Einzel setzte Kalle auf einen mutigen, riskanten Lauf, denn nur so schien ein Exploit möglich. Es reichte nicht über den Viertelfinal hinaus, am Ende stand Rang 14.
Im Mixed-Team mit Noémie Wiedmer war die Medaille dann zum Greifen nah. Im Halbfinal kam Kalle unverschuldet zu Sturz – der Traum vom Podest war dahin. Doch das Duo kämpfte sich zurück und beendete den Wettkampf auf Rang 6. Für Kalle bedeutet das bereits das zweite olympische Diplom seiner Karriere. Bitter, aber mit erhobenem Kopf.
Der Ausklang: Erzurum, Montafon, Mont-Sainte-Anne (März 2026)
Zum Saisonabschluss standen noch vier Rennen an. In Erzurum gelang mit Rang 9 das beste Ergebnis dieser Schlussphase, dazu kamen Platzierungen in Montafon und im kanadischen Mont-Sainte-Anne, wo die Saison ihren Abschluss fand. Im Gesamtweltcup Snowboardcross klassierte sich Kalle mit 155 Punkten auf Rang 12.
Und jetzt?
Diese Saison hat einmal mehr gezeigt, wie hauchdünn im Snowboardcross die Grenze zwischen Podest und Aus verläuft – und mit wie viel Herzblut Kalle jedes Rennen angeht. Wie es weitergeht, lässt er sich offen: Ein weiterer olympischer Zyklus ist ebenso denkbar wie neue Wege neben dem Sport. Wir bleiben in jedem Fall an seiner Seite.
Ein grosses Dankeschön geht an alle Fans, Freund:innen, Wegbegleiter:innen und Sponsoren, die Kalle auch in dieser Saison unterstützt haben. Auf die nächste gemeinsame Etappe – go Kalle!